Es spricht sich rum

von 08 Okt 2020Bauen, Kashusha

2020 8.Okt

Humanitär arbeiten kann nur der, der woanders Geld verdient. Diese Realität wurde mir hier erst richtig bewusst. Um so krasser ist es unser Team hier in unserem Verein Jenga Tumaini arbeiten zu sehen. Selbständig und voller Elan. Wir müssen unser Team vergrößern, weil so viel zu tun ist, aber es ist schwer Menschen zu finden, die freiwillig arbeiten können und wollen. Oft denkt man, ein arme Menschen brauchen ihr Leben lang Unterstützung von außen, aber dies trifft nicht zu auf den Kongolesen. Ich habe viele Menschen getroffen, die lernen wollen zu arbeiten.

Viele Kontakte von Patrick sind erstaunt und begeistert von der Idee eines Ausbildungszentrums, immer wieder bekommen wir Anrufe, wie schön es ist, dass in ihre Landsleute auf diese Art und Weise hinein investiert wird. Für mich fast noch schöner zu erleben ist, dass die, die etwas geben können, geben wollen. Ein Basketball Club hat bereits als Vorbild gedient: sie haben 7 Säcke Zement für unseren Basketballplatz gespendet. Danach hat eine Person 3, eine weitere 1 und eine dritte 3 Säcke Zement gespendet. Wie cool! Denn derzeit mussten wir aus finanziellen Gründen den Bau der Sport-/Spielmöglichkeiten noch zurückstellen. Bald wird eine Person sogar noch 6 Hacken für unser Landwirtschaftsprojekt spenden!! und für die Nähschule wurden bereits 4 Maschinen aus afrikanischem Ländern und 2 aus Deutschland gespendet.

Gestern haben wir erfahren, dass der Stahl für unser werdendes Gebäude, welches für die Sicherheitsgitter an den Fenstern benötigt wird, unglaublich teuer ist, weil derzeit immer noch die Grenzen geschlossen sind. Daraufhin entschied sich der Architekt einfach billigeren Stahl zu nutzen. Der Schweißer meinte jedoch, das sei in den Wetterbedingungen in Kashusha sinnfrei, das es zu schnell kaputt gehe – an was man alles denken muss… Der gute Stahl hätte unser Budget nun komplett zerstört. Nun kommt das Beste: der Schweißer und sein Team haben kurzerhand entschieden, den teuren Stahl zu benutzen und ihre Arbeitszeit und -kraft nicht zu rechnen, so dass unser Budget nicht platzt! Genial!!! Sie geben ihre Kraft und Zeit als Spende für das soziale Projekt in Kashusha!

Mal sehen, was als nächstes kommt 🙂

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