Aktuelles / Infos

Vorträge:





Bei Interesse, einen Vortrag zu

veranstalten, Anfrage bitte per

E-mail:

tabea@jeremieprojectcongo.com

Feiertage in der Demokratischen Republik Kongo sind ähnlich wie in Deutschland. Mit dem christlichen Fundament werden Weihnachten, Ostern und Pfingsten ähnlich groß gefeiert.

WEIHNACHTEN wird vor allem das Fest der Kinder genannt - ein Kind ist geboren - und das Kind wurde der Retter der Welt und hat uns als Menschen das Leben gelehrt: Nächstenliebe, Teilen, Gutes tun, Beziehung zu Gott..... Um das bildlich darzustellen werden Gottesdienste für Familien gefeiert, in denen - ähnlich unserer Weihnachtsmusikals - die Kindern mit viel Gesang und Theater diese Wahrheiten näherbringen.

Und..... natürlich nie ohne Snacks und Drinks.

 

Aufgrund der schwerwiegenden Vergangenheit des vom konstanten und subtilen Krieges geplagten Land, der seit Jahrzehnten tobt und bereits Millionen von Toten und Flüchtlingen gefordert hat, wird der NEUANFANG (Neujahr) noch viel ernster genommen und gefeiert. Gottesdienste, Gebete, Reflexion und Ausblick stehen vom 31.12. und 01.01 auf der Tagesordnung.

 

Wir wünschen euch allen einen Guten Start ins neue Jahr. Einen gesegneten Neuanfang und auf ein neues ZWEITES Jahr des JeremieProjects!

 

DANKE für eure bisherige Unterstützung und euer Interesse

Liebe Grüße aus Rwanda,

Tabea & Patrick

Berichte/Anzeigen


Infobroschüre des St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH - SPIRIT 24, Ausgabe Juni 2018




Mannheimer Morgen - 04.Sept.2018



 

 

Scheckübergabe - Spende der

evang. Kirchengemeinde Brühl

 

 

 

Schwetzinger Zeitung - 13.Jan.2019

 

 

Infoveranstaltungen in Bukavu, Kongo



Vorträge gibt es nicht nur in Deutschland, sondern jetzt  auch vorort.


Batterie - Scheinwerfer für das

Chahi-Krankenhaus



Dr. Patrick Riziki hat bei  seinem letzten und

ersten Deutschlandbesuch LED-Schein-

werfer für das Chahi-Krankenhaus gespendet

bekommen.

Hier ist er bei der  Übergabe  zu sehen.









4 Minuten Infobericht zum

Jeremie Project Congo


In der Demokratischen Republik Kongo gibt es sozial benachteiligte Kinder, deren Eltern nicht in der Lage sind, ihrem Kind die Schule zu finanzieren. Diesen Kindern soll mit einem Patenschaftsprogramm eine Schulausbildung ermöglicht werden.


Kurzinformationen über die Demokratische Republik Kongo:

- Es ist eines der ärmsten Länder der Welt, das zweitärmste Land Afrikas und gleichzeitig

das zweitgrößte Land Afrikas.


- Es ist bekannt für Bürgerkrieg, Flüchtlingsströme, Ebola, politische Unsicherheit und

Instabilität, Armut, Gewalt, Kriegsverbrechen und Korruption. Es gibt über 400.000 unterernährte Kinder .


- Das Land  ist weiter bekannt für unendliche Weite, für Gorillas, für wunderschöne Natur,

als auch für nicht erschlossene Dschungel und Tropen.


- Die meisten Menschen müssen mit einem Dollar pro Tag auskommen und können sich

ärztliche Behandlungen und Bildung nicht leisten.


John F. Kennedy hat recht wenn er sagt: Es gibt nur eine Sache, die auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung.


Mit diesem Wissen hat Dr. med. Tabea Kasielke als Ärztin in der Demokratischen Republik Kongo erlebt, wie vor allem Kinder keinen Ausweg aus der Armut finden, wenn ihnen nicht von außen geholfen wird. Durch die politische Instabilität werden gerade die Ärmsten der Armen nicht versorgt.


Tabea Kasielke hatte ein besonders prägendes Erlebnis:

Es wurde ein kleiner Junge mit Namen Jeremie im Chahi Hospital von ihr operiert. Die Krankenhauskosten von ihm konnten von seinen Eltern nicht bezahlt werden. Deshalb musste er im Krankenhaus bleiben. Andere Patienten bleiben manchmal drei, manchmal sechs, manchmal sogar sieben Monate im Krankenhaus, bis die Krankenhauskosten bezahlt sind. Bei so viel Fehlzeit erlaubt die Schule nicht, dass das Kind weiter in der Schule am Unterricht teilnehmen kann.

Bei dieser Operation lernte sie Dr. med. Patrick Riziki kennen. Dieser Arzt hatte durch seine Familie die Möglichkeit bekommen, eine Schulbildung zu erwerben und ein Studium zu machen. Jetzt hilft er mit seinem Gehalt seinen Geschwistern, ebenfalls eine gute Ausbildung zu erhalten.


Mit Dr. Riziki hat Tabea Kasielke ein Patenschaftprogramm gegründet. Dieses Programm wurde nach Jeremie benannt, der von ihr operiert wurde!

Mit diesem Patenschaftprogramm soll Kindern eine Schulausbildung ermöglicht werden.

Es soll ein Dominoeffekt entstehen, so dass im Endeffekt die ganze Familie davon profitiert und lernt, auch für sich selbst zu sorgen.

Das Programm ist in den Kinderschuhen und wir freuen uns darüber, dass wir es jetzt hier vorstellen dürfen. Wir danken für Ihre Unterstützung.

Wer sich näher informieren möchte, kann gerne den Infoflyer mitnehmen. Zusätzliche Informationen mit aktuellen Berichten finden Sie auf unserer Homepage.

Kongo, Bukavu

Die Demokratische Republik Kongo hat ca. 79 Mio Einwohner (2,3 Mio km²).

Auf 10.000 Einwohner kommt ein Arzt.

In Deutschland kommt auf ca. 280 Einwohner ein Arzt.

Mehr als die Hälfte der Einwohner lebt von weniger als 1 US-Dollar pro Tag.


Bukavu hat mehr als 1,5 Mio Einwohner. (Internetangaben von

>800.000 EW ist nicht mehr aktuell durch die Landflucht)

Diese Stadt ist ganz im Osten des Landes an der Grenze zu Ruanda.

Das Chahi Hospital liegt direkt dort, wo die Ärmsten der Armen wohnen:

überfüllte Straßen, viele kaputte Familien, Arbeitslosigkeit, viele

Straßenkinder. Daher leider viele Gewalttaten und sexueller Missbrauch,

sowie Waisenkinder oder Kinder, die von ihren Eltern im Stich gelassen werden.


Die Alphabetisierungsrate beträgt 62%, in Deutschland liegt sie über 99%.


Wirtschaftliche Situation

Im Kongo betrug 2016 das Bruttonationaleinkommen 420 US-Dollar je Einwohner.

Damit zählt die Demokratische Republik Kongo zu den ärmsten Ländern der Welt. 

In Deutschland betrug 2016 das Bruttonationaleinkommen 43.660 US-Dollar je Einwohner.


Gemessen am Human Development Index (Stand 2016) steht die Demokratische Republik Kongo an 176. Stelle. Es gibt nur zwölf Länder, die noch ärmer sind.

Deutschland steht auf diesem Index an 4. Stelle, nach Norwegen, Australien und der Schweiz.